Wohnen

Eine Herdüberwachung bzw. Herdabschaltung bietet Sicherheit und vermeidet Brände, wenn ein Topf auf dem Herd vergessen wird. Sie schaltet die Stromzufuhr der Kochfelder nach einer individuell einstellbaren Benutzungszeit aus oder wird durch einen Hitzesensor bei zu hoher Hitzeentwicklung über dem Kochfeld aktiviert.

Die Herdüberwachung ist für alle Elektroherde geeignet. Dazu wird eine Steuereinheit (Zeitüberwachungsmodul) an der Wand unter der Kochstelle installiert und zwischen Stromanschlussdose und Anschlusskabel des Herdes geschaltet. Der Hitzesensor wird an der Wand über dem Kochfeld montiert und durch ein Kabel mit der Steuereinheit verbunden. Die Installation kann ohne großen Aufwand von einem Fachmann vorgenommen werden.

Der Hitzesensor misst den Temperaturverlauf am Kochfeld. Das Kochfeld wird mit der vorgegebenen Zeit (10 bis 60 Minuten) über das Zeitüberwachungsmodul zusätzlich geregelt. Wird durch die eingestellte Zeit der Back- oder Kochvorgang unterbrochen, so kann mittels einer Taste an der Sensoreinheit die Back- oder Kochzeit um weitere 10 bis 60 Minuten verlängert werden. Im täglichen Gebrauch funktioniert das Kochfeld bzw. der Backofen wie gewohnt und bedarf keiner zusätzlichen Bedienung. Ist der Kochvorgang abgeschlossen, schaltet der Benutzer das Kochfeld oder den Backofen ab. Nach kurzer Zeit erlischt die grüne Lampe an der Sensoreinheit. Damit ist die "zugelassene Benutzungszeit" zurückgestellt.

Die Herdschutzsicherung ist auch für Backöfen geeignet, auch hierfür kann im Zeitüberwachungsmodul eine maximal zugelassene Benutzungszeit definiert werden.

Eine Alternative zur Herdüberwachung stellen Kochfelder dar, die mit einer Zeitschaltautomatik ausgestattet sind und sich nach der eingestellten Kochzeit automatisch ausstellen. So lässt sich zusätzlich Strom sparen. Allerdings ist hier kein Schutz vor Überhitzung gegeben.

Rauchmelder erkennen Brand- und Rauchentwicklung und warnt rechtzeitig. Es ist empfehlenswert in allen Schlaf- und Aufenthaltsräumen sowie in der Küche einen Rauchmelder anzubringen. Für Personen mit einer Hörbeeinträchtigung kann auch ein Signalverstärker, eine Blitzleuchte und Vibrationskissen vorgesehen werden.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit den Rauchmelder mit einem Hausnotrufsystem zu koppeln.
Die meisten Rauchmelder haben eine Batterie mit 10 Jahren Lebensdauer. Trotzdem ist es ratsam, die Rauchmelder jährlich zu prüfen.

Ältere Menschen haben oft kein Durstgefühl und vergessen regelmäßig und in ausreichenden Mengen zu trinken. Dies kann dazu führen, dass der Körper dehydriert. Der Trinkwächter erinnert ältere Menschen zu vorher eingestellten Zeiten etwas zu trinken. Die Erinnerung erfolgt durch ein Klingelgeräusch, ein Wassergießgeräusch oder durch eine selbst aufgesprochene Botschaft.

Generell gibt es Medikamentenboxen in Sanitätshäusern mit sehr unterschiedlicher Ausstattung – die Bandbreite reicht von einfachen Boxen bis zu sprechenden und gesicherten Tablettenboxen.

In der Werkstatt Wohnen zeigen wir eine Tablettenbox, die bis zu fünfmal pro Tag akustisch an die Einnahme der Medikamente erinnert. Die Zeiten können individuell gespeichert werden. Die einzelnen Medikamentenfächer sind voneinander getrennt, so dass nicht versehentlich ein Medikament zum falschen Zeitpunkt genommen werden kann. Dies ist insbesondere für Menschen mit reduzierter Sehkraft hilfreich.

Die vollautomatische Fensterüberwachung ist eine permanente Überwachung der Fenster. Auf diese Weise kann das Schließen der Fenster beim Verlassen der Wohnung nicht mehr vergessen werden. Das Display, welches am Sinnvollsten neben der Haustüre angebracht wird, zeigt farblich an, ob ein Fenster oder auch Türe geöffnet oder geschlossen ist.

Ist das Fenster geschlossen, leuchtet auf dem Display ein grünes LED auf. Ein rotes LED-Licht erscheint, wenn das Fenster geöffnet ist.

Die Montage ist einfach. Der Kontakt für die Fensterüberwachung befindet sich direkt im Fenstergriff. Einmal montiert, ist sie immer aktiv. Eine leistungsstarke Lithium-Knopfzelle ermöglicht eine Betriebsdauer von 3–5 Jahren.

Das System ist keine Alarmanlage, sondern dient lediglich der Überwachung, ob die Fenster offen oder geschlossen sind. Es gibt keinen Fehlalarm, sollte eines der Fenster absichtlich offen bleiben.

Die Alarmtrittmatte, auch Sensormatte genannt, ist zur Platzierung unter Teppichen, Fußabstreifern, Bettvorlegern und ähnlichem geeignet. Sobald die Matte betreten wird, ertönt ein Alarmton.

Sie bietet unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten:

  • Durchgangsmelder: Die Alarmtrittmatte kann als Durchgangsmelder an Türen eingesetzt werden. Der Alarm ertönt, sobald jemand zum Beispiel durch die Haustüre geht. So können pflegende Angehörige, Pflegekräfte oder Nachbarn informiert werden, wenn eine pflegebedürftige oder demente Person das Haus verlässt. Dies ist insbesondere bei Personen mit fehlendem Orientierungssinn wichtig.
  • Sturzvermeidung: In diesem Fall wird die Alarmtrittmatte zum Beispiel vor das Bett gelegt und informiert pflegende Angehörige, sobald die Person das Bett verlässt. Dies kann sinnvoll sein, wenn eine gewisse Gangunsicherheit vorhanden ist und es für den einzelnen sicherer und hilfreich ist, wenn er Unterstützung bei der Mobilität erhält.

Zusammengefasst kann das Produkt neben der Schutzfunktion den Umgang mit dementen oder anderweitig erkrankten Personen, die ihr Bett nicht selbstständig verlassen sollten, erleichtern.

Ein Wasserstandsmelder dient zur Überwachung von austretendem Wasser und schützt somit vor Wasserschäden.

Das Gerät kann zum Beispiel in der Badewanne eingesetzt werden. Vergisst eine Person, den Wasserhahn in der Badewanne zu schließen, meldet es durch einen lauten Ton, dass die vorher eingestellte Wasserhöhe erreicht wurde.

Der Überlaufschutz verhindert eine Überschwemmung im Bad oder in der Küche. Erreicht der Wasserstand im Waschbecken eine bestimmte Tiefe öffnet sich die Druckplatte am Stöpsel und lässt Wasser entweichen. Der Stöpsel schließt automatisch wieder, wenn der Druck sich reduziert hat, damit das Waschbecken oder Spülbecken weiterhin gefüllt bleibt.

Darüber hinaus verändert der Stöpsel bei höheren Wassertemperaturen seine Farbe und warnt somit vor zu heißem Wasser. 

Das in der Werkstatt Wohnen verwendete Heizungssteuerungssystem bezieht sich ausschließlich auf die Steuerung von Zentralheizkörpern in einer Wohnung.

Die heutzutage eingesetzten Heizungssteuerungssysteme sind beinahe sämtlich in sogenannte Smart-Home-Systeme integrierbar und damit auch aus der Ferne kontrollier- und steuerbar.

Das in der Werkstatt Wohnen eingebaute Heizungssteuerungssystem verfügt über eine Steuerzentrale, über einen zentral angebrachten Temperatursensor an der Decke und über Stellantriebe an jedem Heizkörper. Die Möglichkeiten, die sich über solche smarten Heizungssteuerungssysteme ergeben, sind sehr vielfältig und können den Alltag, als auch die Wirtschaftlichkeit beim Heizen deutlich verbessern. Man muss nicht mehr jeden Drehregler einzeln bedienen, man kann die Steuerung bequem von der Steuerzentrale oder dem Smart-Phone aus bedienen. Es können Szenarien eingestellt werden, zum Beispiel für den Urlaub oder den unterschiedlichen Heizbedarf am Tage. Beim Öffnen eines Fensters wird die Heizung automatisch herunter geregelt.

Bei der Wahl der Matratze können neben Material und Härtegrad bei älteren Menschen und Menschen mit einer Behinderung weitere Punkte wichtig sein:

  • Wird der Druck optimal verteilt?
  • Ist der Bezug wasserdicht und atmungsaktiv?

Die in der Werkstatt Wohnen ausgestellte Matratze hat darüber hinaus noch einen integrierten Drucksensor. Dieser Sensor registriert, wenn die liegende Person aufsteht. Der Sensor ermöglicht auf diese Weise nicht nur eine Überwachung der betreffenden Person, sondern es können unterschiedliche Szenarien abgespeichert werden, die besonders für den häuslichen Bereich interessant und hilfreich sind. So ist zum Beispiel denkbar, dass automatisch die Bettbeleuchtung oder auch das Badezimmerlicht angeschaltet wird, sobald die betreffende Person aufsteht. Auf diese Weise wird der nächtliche Weg zur Toilette sicher ausgeleuchtet.  

Der Drucksensor in der Matratze ist nicht sichtbar und auch nicht spürbar. Darüber hinaus ist er wartungsfrei, da er über Bewegungsenergie mit Strom versorgt wird. Der Sensor überträgt die Information "Person steht auf" per Funk an das gewünscht Endgerät, zum Beispiel an die Decken- oder Nachttischleuchte.

Sprechende Zeitplaner unterstützen bei der Strukturierung des Tagesablaufs. Die täglichen Termine werden visuell (z.B. mit Hilfe von Fotos oder Piktogramme) dargestellt, zusätzlich können kurze Sprachnachrichten zu jedem Bild abgespeichert werden. Auf diese Weise bewahren sich Personen mit beginnender Vergesslichkeit oder Demenz ihre Selbstständigkeit.

Sprechende Zeitplaner können auch als Bilderrahmen verwendet werden. Die Fotos von Ereignissen oder Personen können mit kleinen Nachrichten oder Geschichten versehen werden.

Das sprechende Fotoalbum ist ein Hilfsmittel, welches bei Personen mit einer dementiellen Erkrankung eingesetzt wird, um Erinnerungen aufzubewahren bzw. hervorzurufen. Fotos von Ereignissen und Personen können in dem Fotoalbum gesammelt werden und mit individuellen Sprachmitteilungen versehen werden. Auf Knopfdruck wird die jeweilige kurze Nachricht passend zum Foto abgespielt.