Herdüberwachung
Moderne in die Arbeitsplatte integrierte Glaskeramik-Kochfelder sind leicht zu reinigen und erlauben das Verschieben der oft schweren Töpfe mit geringem Kraftaufwand. Töpfe und Pfannen mit großen, gut isolierten Griffen sind leichter zu handhaben.
Der Benutzer sollte ohne Anstrengung "in die Töpfe schauen" können. Dies ist bei der üblichen Anordnung eines Standardkochfeldes vor allem für Rollstuhlfahrer nicht möglich. Nebeneinander liegende, linear angeordnete Kochflächen sind in sitzender Position leichter bedienbar und mindern das Verbrennungsrisiko, da das Greifen über heiße Töpfe hinweg entfällt. Wie beim Spülbecken gilt hier: Je näher das Kochfeld an der Vorderkante der Arbeitsfläche liegt, desto bequemer ist die Benutzung, da der zum Heben der Töpfe benötigte Kraftaufwand geringer ist.
Eine Herdüberwachung bietet Sicherheit, wenn einmal der Topf auf dem Herd vergessen wird. Sie schaltet die Stromzufuhr der Kochfelder nach einer individuell einstellbaren "zugelassenen Benutzungszeit" aus oder wird durch einen Hitzesensor bei zu hoher Hitzeentwicklung über dem Kochfeld aktiviert. Die Herdüberwachung ist für alle Elektroherde geeignet. Dazu wird eine Steuereinheit an der Wand hinter dem Herd installiert und zwischen Stromanschlussdose und Anschlusskabel des Herdes geschaltet. Der Hitzesensor wird an der Wand über den Herdplatten befestigt und durch ein Kabel mit der Steuereinheit verbunden. Die Installation kann ohne großen Aufwand von einem Fachmann vorgenommen werden.
Eine Alternative stellen Kochfelder dar, die mit einer Zeitschaltautomatik ausgestattet sind, und sich nach der eingestellten Kochzeit automatisch ausstellen. So lässt sich zusätzlich Strom sparen.
